Wenn Bürokratie und Idiotie in Mittelsachsen zusammentreffen …

… dann erhält man einen Quarantänebescheid 10 Tage nach Ablauf der vierzehntägigen Quarantäne für ein Kind, dass gar nicht in Quarantäne hätte gehen müssen (und deshalb auch nie war), weil es schon seit Wochen vom Präsenzunterricht „befreit“ ist. Und da soll der Bürger ernsthaft glauben, dass eine gefährliche Pandemie grassiert? Es sieht eher nach einem nicht zu bewältigenden Test- und Papierkrieg aus, der immer bizarrere Formen annimmt. Aber Hauptsache die Zahlen steigen! Apropos Glaube: auf telefonische Rückfrage der Mutter beim Gesundheitsamt Mittelsachen hin, wo sich namenslose Mitarbeiter mit „Corona-Hotline“ melden, wurde tatsächlich die Glaubensfrage gestellt. Die Betroffene hat es gewagt Kritik an dem Quarantäneschreiben zu üben und dessen Sinn als Unsinn zu deklarieren:

„Ach so, sie glauben wohl nicht, dass es die Krankheit gibt?“

„Ich glaube, dass es die Krankheit gibt, aber nicht, dass das Virus so gefährlich ist wie dargestellt.

„Das ist ihre Meinung, die dürfen sie haben.“

Es geht aber nicht um MEINUNG, es geht um Fakten, um eine KRANKHEIT! Es geht darum, dass Wissenschaftler, die Fakten liefern und vor einigen Jahren noch das Bundesverdienstkreuz wert waren, jetzt zensiert und nicht gehört werden.“

Stellen Sie sich mal vor, man würde das bei allen Krankheiten so handhaben? Er ist der Meinung, sie hat Krebs. Und sie glaubt, er hat die Krätze. Die Gerüchteküche würde nicht nur brodeln, sondern überkochen. Von einem sozialen Miteinander wäre sehr bald nichts mehr übrig.

Aber schön und gut, wenn es bei Corona um Meinungen geht (und das höre ich ständig), dann nehme ich mir die Freiheit mir meine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern. Trotz Zensur. Und Maulkorb. Auch gegenüber Andersgläubigen. Immer und immer wieder.

share post to: