Vorweihnachtliche Begebenheit in einem Pflegeheim – 1

Folgende Begebenheit wurde uns vor einigen Tagen übermittelt:

Die Schwiegermutter des Betroffenen liegt im Altersheim in der Freiberger Umgebung. Viele in dem Altersheim, sowohl Pfleger als auch Insassen wurden positiv auf “Corona” getestet. Viele Pfleger sind in Quarantäne, viele Alte starben. Jetzt bekamen sie letzte Woche den Anruf, dass auch die Schwiegermutter (ebenfalls “Corona”-positiv) im Sterben liegt und sie deshalb Abschied nehmen dürften. Die Frau des Anrufers ging direkt hin (“Corona”-Schnelltest an der Eingangstür) und verbrachte den Tag dort. Als das Essen kam fütterte sie die Mutter und die Mutter aß vergleichsweise gierig das Essen. Das Füttern dauerte zwar eine Stunde, aber sie aß alles auf. Seit dem ist die Frau zu jeder Mahlzeit dort und füttert ihre Mutter, welche inzwischen auch wieder “Corona”-negativ ist. Der Mutter geht es inzwischen wieder gut, ein baldiger Tod ist nicht abzusehen. Die beiden sind sich sicher, dass der Tod nicht durch “Corona” oder Altersschwäche eingetreten wäre, sondern durch Verhungern. Sie beobachteten, dass die Personalsituation durch die massenhafte Quarantäne extrem angespannt war, so dass die Pfleger auch bei den anderen einfach nicht die Zeit für alles hatten. Verschlimmert wurde dies dadurch, dass die externen Dienstleister fehlten und deren Aufgaben “nicht eingeplanter Weise” auch vom Pflegepersonal übernommen werden musste.

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