Stellungsnahme

Auf Wunsch veröffentlichen wir die Stellungsnahme Dirk Munzigs zu dem in mehreren Medien erschienen Vorfall am Monatg, den 07.06.2021. Es sei betont, dass die Urheber dieser Seite keiner Partei angehören und sich auch keiner Partei zugehörig fühlen. Da die Mainstreampresse dazu neigt Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen, um ein ihnen wohlgefälliges Bild zu entwerfen (siehe hier ), soll an dieser Stelle der Vollständigkeit halber jedem Interessierten die gesamte Rede vom 14.06.2021 zugänglich gemacht werden. Eine Binsenweisheit bitte nicht vergessen: Das allerbeste oder klarste Bild erhält man nach wie vor, wenn man die Person bzw. die Personen, über die berichtet, geschrieben und getratscht wird, persönlich anspricht. Gesittet, sachlich und unvoreingenommen. Das würde unser aller Leben angenehmer machen.

Liebe Döbelner, liebe Gäste,
es gibt verschiedene Bürgerinitiativen, die sich gegen die unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen, gegen die Pandemie und gegen eine epidemische Lage von nationaler Tragweite aussprechen.
So gibt es Ärzte für Aufklärung, Rechtsanwälte für Aufklärung, Eltern für Aufklärung und viele andere Initiativen. Es gibt auch Veteranen aus ehemaligen Angehörigen der NVA und der Bundeswehr.
Einige von ihnen versammelten sich am 07.06.2021 am Rande der Montagsdemo für die Aufrechterhaltung von Freiheit, Demokratie und Erhalt der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu einer Kunstaktion.
Es wurde Döbeln und ausdrücklich nicht Zwönitz gewählt, weil in Döbeln schon seit langem eine entspannte friedliche Atmosphäre und ein menschlicher Umgang der Teilnehmer mit der örtlichen Polizei gepflegt wird.
Die Veteranen wollten mit dieser vor allem pazifistischen Aktion daran erinnern, dass sie einen Eid auf unser deutsches Volk und auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung schwuren. Mit dieser Aktion, die im Netz live gestreamt wurde, sollten alle Polizeikräfte daran erinnert werden, dass sie ja auch einmal solch einen Schwur geleistet haben.
Tausende Polizisten verrichten ihren Dienst täglich ehrenvoll. Aber es gibt eben auch unsägliche Vorfälle von teilweise schweren Übergriffen durch Bereitschaftspolizei auf Rentner, Schwangere, Jugendliche und sogar behinderte Bürger, die ihren Protest einfach nur friedlich auf die Straße bringen wollten. Jemand aber, der sich nur aus Presse, Rundfunk und Fernsehen informiert, hat dieses Wissen nicht und bildet sich seine Meinung über die Medien. Diese Menschen können diese Aktion der Veteranen nicht verstehen. Aber alle anderen schon, die die Polizeiübergriffe mit eigenen Augen gesehen haben oder selbst betroffen waren.
Auf unserer Aktion wollten sich eigentlich noch drei Veteranen vorstellen, einer der NVA, einer aus der Übergangszeit und einer der Bundeswehr. Durch ein organisatorisches Problem kam es nicht dazu und ein verhängnisvolles Netzwerk von Medien, fern jeder Tugend, interpretierte diese edle Geste von friedfertigen Männern um. Unter den Veteranen haben viele schon lange ihr wehrfähiges Alter überschritten. Sie repräsentieren mit ihren Wehwehchen und z.T. auch Bierbäuchen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, was die
Presse ja auch genüßlich mit Pappsoldaten kolportiert, aber gleichzeitig uns eine paramilitärische Unterstellung konstruiert.
Alle Veteranen verurteilen aufs Schärfste diesen tendenziösen Kampagnen-Journalismus.
Noch etwas in eigener Sache. Wir sind hier alle keine Coronaleugner, aber widerlegen wie zunehmend viele Menschen aus Ärzteschaft und Wissenschaft die Gründe zur Aufrechterhaltung einer Pandemielage. Wenn ich auf unseren Mutmachdemos auftrete, dann als Betroffener einer verfehlten Coronapolitik und nicht als AfD-Politiker. Ich spreche wie jeder hier eigenverantwortlich und nicht als Partei-Apparatschik. Ich bekomme in den letzten Tagen viel Zuspruch. Natürlich kommen auch gegenteilige Kommentare, fast alle aus der Sternchen-Innen-Fraktion und von der lokalen Presse. Aber gerade die, die mir Verstöße gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung unterstellen und mich diffamieren, bewegen sich selbst außerhalb des Gesetzes. Von der lokalen Presse Döbelner Allgemeine, Döbelner Anzeiger bis hin zur BILD bedienen sie sich vom gestreamten Filmmaterial des Herrn Wittwer. Das ist Diebstahl und Verletzung des Urheberrechts. Ich frage euch: wer ist hier kriminell unterwegs? Auf eine Richtigstellung der lokalen Presse kann ich erfahrungsgemäß auch vergebens warten, obwohl per Sächsischem Pressegesetz sie dazu verpflichtet wären. Ich sage euch: Ein Land, das sich nicht mehr an Gesetze hält und man für die Einhaltung dieser Gesetze klagen muss, ist nicht mehr funktionsfähig und hochgradig gefährdend für die Gesellschaft. Die Presse ist das beste Beispiel und alle diejenigen, die den Medien glauben, sägen auf dem friedvollen Miteinander-Ast, auf dem wir alle sitzen.
Leider muss ich doch auf eine Partei zu sprechen kommen aufgrund der hochgepushten Ereignisse in der letzten Woche. Es gibt viele ehrenvolle Mitglieder an der AfD-Basis, eine hervorragend arbeitende AfD-Kreistagsfraktion Mittelsachsen und auch Leuchttürme, wie die intelligente, fleißige und ehrliche Direktkandidatin Carolin Bachmann, die hoffentlich Ihr Bundestagsmandat holen wird, damit sie in unserer Region sich für uns Bürger einsetzen kann.
Leider gab es letztes Jahr bei der Wahl des Kreisvorstandes eine Art feindliche Übernahme des Vorstandes im AfD-Kreisverband Mittelsachsen. Die intellektuellen moderaten Kräfte wurden ausgespielt. Eine Gruppe um den Landtagsabgeordneten und neuen Kreisverbandsvorsitzenden Lars Kuppi, betreibt schon seit Jahren eine Spaltung der Partei ausgehend vom Döbelner
AfD-Büro. Vor den zersetzenden Umtrieben dieser Leute mit z.T. krimineller Vergangenheit und auch rassistisch-menschenfeindlichem Weltbild, warnten seit zwei Jahren viele achtbare Mitglieder und Mitstreiter der AfD und sendeten Ihre Hilferufe auch an den Landesvorstand, der bis heute nicht reagiert hat.
Enttäuscht und ohne Rückhalt durch den Landesvorstand sind bisher 9 AfD-Mitglieder in Döbeln und Umgebung ausgetreten. Die Gruppe um Lars Kuppi nutzte nun die Gelegenheit, um auch mich medial fertigzumachen, denn die Pressemitteilung hat Herr Kuppi persönlich lanciert. Mit diesen Leuten habe ich aber auch Garnichts gemein. Heute bin ich deshalb aus der AfD ausgetreten.
Ich entschuldige mich bei allen, die mich gewählt haben. Das ist aber nicht die AfD, die ich mir vorgestellt habe. Durch solche Grabenkämpfe ist keine Sacharbeit mehr möglich. Leider betrifft das alle Parteien, siehe die aktuelle Parteiausschluss-Forderung der Linken gegenüber Sarah Wagenknecht.
Ich rufe daher alle Bürger auf, selbst in Aktion zu kommen, nicht in Parteien zu denken und zu klassifizieren, sondern für unsere Kommune, für unsere Heimat sich zu organisieren und zu engagieren! Das kann z.B. über das laufende Bürgerbegehren oder andere Initiativen geschehen. Wenn ihr Ideen oder Anliegen habt, kommt bitte zu mir, denn auch wenn ich nicht mehr für die AfD im Stadtrat sitze, sitze ich dort ab jetzt eben als Mensch und Döbelner Bürger.
Danke für eure Aufmerksamkeit!
Dirk Munzig
Rede auf der Montagsdemo in Döbeln, 14.06.2021

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