Sag’s mit einem Lied

Mein persönliches Statement dazu nach vielen positiven Feedbacks und einigen wenigen Anfeindungen findet man nach dem Liedtext.

„Es waren nicht Hitler oder Himmler, die mich verschleppt haben, geschlagen und meine Familie erschossen haben. Es waren der SCHUSTER, der Milchmann, der Nachbar, die eine Uniform bekamen und dann glaubten, sie seien die Herrenrasse.“

Karel Stoika, Auschwitzüberlebender

Nazi war ursprünglich eine Koseform des Vornamens Ignaz, der in Bayern und Österreich häufig war. So wurde etwa Ludwig Thomas Bauernschwank Der Schusternazi 1905 uraufgeführt. Abwertend gebraucht wurde der Begriff daher für eine einfältige, törichte Person, die sich:

  1. durch blinden Gehorsam auszeichnet
  2. nicht hinterfragt
  3. aus Eigennutz gefallen will und dafür gegen sein Gewissen handelt

Nazis sind also weder rechts noch links. Sie sind überall und erschreckenderweise besonders häufig in der Mitte der Gesellschaft zu finden.


Refrain
Der Mundschutz ist das neue Hakenkreuz
ist das neue Hackenkreuz, Hackenkreuz
Wer ihn nicht trägt, der krass enttäuscht
der krass enttäuscht
Leg ihn an, leg ihn an, damit man dein‘ Gehorsam sehen kann!
Jetzt wird die Maske ins Gesicht drapiert
Und dann im Gleichschritt losmarschiert

Immer feige hinterher! Immer feige hinterher!
Fällt das Atmen noch so schwer! Fällt das Atmen noch so schwer!
Immer feige hinterher! Immer feige hinterher!
Fällt das Atmen noch so schwer! Fällt das Atmen noch so schwer!

Vers 1
Ein Nazi ist nicht nur rechts, er ist auch links
Denn auf des Nazis Flagge groß das Wort GEHORSAM blinkt
Der kleine Ignatz, der dumm kuscht
Und voller Angst maskiert durchs Kaufhaus huscht
Der lieber Lügen glaubt und andre denunziert
Denn Aufzuwachen, ja das kostet – das hat er schon kapiert!
hat er schon kapiert!

Vers 2
Und ist das System schon längst am Ende
Hofft der postmoderne Nazi immer noch auf Rente
Er opfert dafür Kinder, Alte und die Seinen
Der Mundschutz dämpft Gott sei Dank das Weinen
Das Gewissen soll sich bitte nur nicht melden
Denn ein Nazi, das weiß jeder, hat nicht das Zeug zum Helden!
nicht das Zeug zum Helden!


Gehorchst du blind sinnentleerten Verordnungen? Hinterfragst du? Suchst du nach wissenschaftlichen Beweisen für die angebliche Pandemie? Hörst du die Stimmen, die unterdrückt werden?

Geht es dir nur um dich? Deine Sicherheit? Deine Gesundheit? Deine Rente? Siehst du die Kinder, die leiden? Die Alten, die einsam sterben?

Wann erhebst du deine Stimme?


Mein persönliches Statement

Das Unwort.

Ich, Nicolas Sihombing, bin Ausländer. Seit 20 Jahren lebe ich in diesem Land. Ich könnte schon lange die deutsche Staatsbürgerschaft haben. Doch das möchte ich nicht. Denn ich bin kein Deutscher. Ich liebe dieses Land. Und ganz besonders die Ostdeutschen (und im speziellen meine ostdeutsche Ehefrau). Ja, ich bin von echten Rechten angepöbelt wurden. Nicht oft. Vielleicht zwei, drei Mal. In regelmäßigen Abständen werde ich als “Fidschi” bezeichnet. Oder beschimpft? Ich weiß es nicht und es ist mir auch egal. Denn ich habe immer ins Gespräch gefunden. Ich wurde umarmt von einem Mann, der ein Porträt Hitlers auf seinen Brustkorb tätowiert hatte. Er meinte, ich, der Ausländer, sei voll in Ordnung. Habe ich Angst vor diesen Menschen? Nein. Sorge bereitet mit etwas ganz anderes. Das Unwort. Mit ihm wird inflationär um sich geschmissen. Und gleichzeitig ist es ein abosultes No-Go, ein Tabu: das Nazi-Wort

Es ist nicht nur ein Wort, viel mehr ein Geist. Der verbietet. Der glaubt zu wissen, was richtig und was gut ist. Der überzeugt ist, die Gefahr, den Feind, zu kennen und ihn vernichten zu müssen. Und dieses Mal ist er “rechts”. Blind vor Selbstgerechtigkeit stürzt der Nazigeist sich auf ihn. Diese Gefahr muss gebannt werden! Feuer! Überall Feuer! Jeder kleine Funke muss sofort ausgetreten werden. Selbst das wärmende Lagerfeuer, das den Ausländer und den “Rechten” verbindet, gilt es sofort mit allen Mitteln zu löschen. Feuer! Und ist etwas rot, gelb oder orange und nicht brennbar – weil es den Anschein von Feuer erweckt, muss es zerstört werden.

Das macht mir Sorge. Denn es ist dumm. Und arrogant. Es vergisst, dass es außer Feuer noch ganz andere Gefahren gibt: Sturm, Fluten, Hagel, Erdbeben. Ich weiß, wovon ich rede. Ich komme aus Indonesien, eines der Länder mit den weltweit meisten Naturkatastrophen. Wo die Gefahr auch gern bis zur letzten Minute ignoriert wird. Bis es zu spät ist. Deshalb habe ich mit meiner Frau ein Lied geschrieben, das Nazilied.

Denn es erschüttert mich zu sehen, wie die Deutschen nach nur 75 Jahren wieder völlig entmenschlichten Verordnungen folgen, der Coronaideologie hörig sind, an der sich wie damals schon nur ein paar wenige bereichern. Ja, das Lied provoziert, aber es muss. Es trifft einen wunden Punkt. Woher ich das weiß? Ich habe deswegen die fristlose Kündigung meiner Geschäftsräume in Dresden erhalten. Oh, wie man sich windet bei dem Wort Nazi! Wie ich, der Ausländer, zum Rechten werde in den Augen derer, die mich vorher in ihrer linken Ecke zu wissen glaubten. Auch das ist mir in den vergangenen Wochen zu Ohren gekommen. Weil meine Frau und ich es wagen zu hinterfragen, was der geschichtsparanoide Deutsche als gut und richtig erkannt hat.

Die Deutschen sind so unausgesöhnt mit ihrer Vergangenheit, dass sie sich problemlos wiederholen könnte. Nur in einem anderen Kontext. Und dieses Mal trifft es sie selbst.

PS: Was mich immer wieder schockiert ist, dass “Nazis” und Holocaustleugner für all die Selbstgerechten da draußen augenscheinlich untrennbar zusammengehören. Das ist nicht nur geschichtsparanoid, das ist geschichtsvergessen. Versteht man unter einem Nazi einem hitlerverehrenden Nationalsozialisten, dann sollte man auch wissen, dass viele von denen den Holocaust nicht leugnen, sondern feiern. Dass der Antisemitismus zunimmt in Europa, weil er bis auf ein paar wenige Ausnahmen in der muslimischen Kultur, die in Europa angekommen ist, mit der Muttermilch aufgesogen wird. Ich komme aus einem muslimischen Land, dessen “Demokratie” von westlichen Staaten gern als vorbildhaft gepriesen wird. Dass man dort alle großen Religionen anerkennt außer das Judentum, spielt da scheinbar keine Rolle. Antisemitismus wird in Deutschland nur dann auf die Goldwaage gelegt, wenn man ein Totschlagargument braucht. Und wenn er von Deutschen ausgeht. Ansonsten wird geschwiegen. Das ist Doppelmoral in Höchstform. Das ist das Unwort in Aktion.


Wie viele Stammkunden und Mitbürger in Döbeln bereits wissen, bin ich aufgrund spiritueller Eingebung (bzw. göttliche Berufung) 2013 nach Döbeln gekommen.

Ja, ich folge Jesus Christus nach, der 2020 immer noch durch seinen heiligen Geist Gutes (auch Wunder und Zeichen) bewirkt. Mein Leben baue ich auf biblischen Grundlagen, dennoch bin ich kein Kirchgänger und gehöre zu keinen christlichen Denomination/Konfession.

Hier ist meine zusätzliche Ansichten bez. Corona (im biblischen christlichen Kontext).