Gedanken zur Mut-Mach-Kundgebung

Mut ist die Tugend, die für Gerechtigkeit eintritt.
Cicero

Das momentane Geschehen, die täglichen Meldungen erzeugen in mir Wut statt Mut.
Es brodelt und kocht ein Gemisch aus Lügen Irrsinn, Unrecht, Gehorsam – Unverdauliches.
Wie komme ich aus der Wut in den Mut. Ich drehe das W einfach um und stelle mich zu den Menschen die Mut haben.
Also wir stehen hier, weil wir mutig sind oder weil wir mutig sein wollen.
Mut-Macher sind Menschen, die etwas machen wollen und den Mut dazu haben.
Was ist Mut ? Tapferkeit, Courage, Entschlossenheit, Zuversicht,
Furchtlosigkeit, Kühnheit.
Worte, die uns Kraft geben, uns öffnen und ansteckend sind.
In Grimms Wörterbuch findet man unzählige Redewendungen unter Mut und es macht Freude dort rumzustöbern.
Hingegen unter Wut kommen unschöne Gefühle auf.
Was ist das Gegenteil von Mut ? Angst, Unmut, Feigheit, Furcht,
Ängstlichkeit, Mutlosigkeit – diese Worte ziehen uns zusammen, machen uns eng, kraftlos und einsam.

Die Wortsilbe Mut steckt auch in dem Wort Mutter und damit sind wir doch alle verbunden, denn ohne die Mutter wären wir nicht hier.
Ein kraftvolles Wort.
Neben unserer leiblichen Mutter sprechen wir von der heiligen Mutter, von Mutter Erde, Mutter Natur und von der Lebensspendenden.

So schöpfen wir doch aus dieser Kraft unseren Mut aufzustehen und auf das zu sehen, was jetzt gegen das Leben gerichtet ist,
sind mutig für uns, unsere Kinder und Enkel
zu erkennen,
die Wahrheit zu leben
und in die Freiheit zu kommen.

von Mut-Macherin Gabi Schlimper

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