Ein Waisenkind namens Verantwortung

Vor kurzem veröffentlichten wir die Email eines DAZ-Mitarbeiters an den Vater, dessen Kind auf einer Kundgebung in Döbeln über seine Erlebnisse an der Grundschule Döbeln Ost berichtete (siehe hier). Der Artikel selbst befindet sich wie üblich hinter eine Bezahlschranke und kann deshalb nicht verlinkt werden. Nun hat sich die Leiterin der Grundschule schwer ins Zeug gelegt und einen Brief an alle Eltern geschrieben, der uns von einem Adressat zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt wurde. Falls jemand lernen möchte wie man Verantwortung von sich schiebt, der kann hier ein Paradebeispiel dafür finden. Ein Talent, in dessen Besitz vor allem Angestellte vom Staat bezahlter bzw. finanziell geförderter Einrichtungen sind. Aber es ist uns ein Anliegen, dass sich jeder Leser selbst ein Bild macht. Deshalb nachfolgend noch die Stellungsnahme der betroffenen Eltern zu jenem Schulleitungsschreiben.

Diffamieren, arrestieren, separieren? Welche Werte verkörpert die Grundschule Döbeln-Ost?

Heute spürte unsere Tochter zum ersten Mal, was Diffamierung und Ausgrenzung bedeutet. Als Reaktion auf diesen Brief, der an alle Eltern der Grundschule Döbeln-Ost verschickt wurde, verbot ihr die Mutter eines Jungen der 1. Klasse das Spielen mit ihm. Ohne zu Hinterfragen, ohne Nachzudenken, ohne Vorauszudenken, ohne überhaupt auch an ihr eigenes Kind zu denken.

Unsere Tochter ist Klassensprecherin und ein hochehrliches Kind, was auf dem Obermarkt berichtet hat, was ihr und anderen Kindern am 1. Schultag nach den Osterferien an der Grundschule widerfahren ist. Alle Eltern, deren Kinder auch stundenlang mit Maske und ohne Ausicht, ohne Beschäftigung und ohne Bewegung (Stillsitzen auf dem Stuhl), ohne Essen & Trinken (für die Kinder, die ihren Ranzen nicht hatten), in einem kleinen Raum auf ihre elterliche Abholung bzw. Zustimmung zum “Freitesten” warten mussten, wissen um die Wahrheit. Ca. aller 20 Minuten erfolgte ein Kontrollgang der Schulleiterin. Einige Eltern haben sich bei der Schuleitung beschwert, andere haben uns zugestimmt, aber aus Schutz um ihre Kinder wegen drohender Repressalien haben sie die Sache nicht weiterverfolgt. Trotzdem sind sie damit nicht einverstanden. Nur leider ist unsere Gesellschaft nicht mehr in der Lage sich gegen Willkür zu wehren und unsere Kinder werden in der Schule zu Duckmäusern, Abnickern und Moralaposteln erzogen.

Wer diese Entwicklung ein “Erblühen” der Kinder nennt, hat seinen Beruf verfehlt. Übrigens gibt es UN-Kinderrechte (folgend nur eine Auswahl), die sich alle Lehrer zu Herzen nehmen sollten:

  1. Jedes Kind hat das Recht auf alle Dinge, die es zum Leben braucht. Dazu gehören zum Beispiel Essen und Trinken oder eine ärztliche Behandlung. Auch zur Schule gehen zu dürfen ist ein Kinderrecht, sowie das Recht auf Spiel und Freizeit.
  2. Alle Mädchen und Jungen haben die gleichen Rechte und kein Kind darf schlechter behandelt werden als andere Kinder.
  3. Jedes Kind hat das Recht, gesund, umsorgt und vor Gewalt (damit ist auch seelische Gewalt gemeint) geschützt aufzuwachsen.
  4. Alle Mädchen und Jungen haben das Recht, sich eine eigene Meinung zu bilden und sich für diese einzusetzen.

Wenn wir an ein “Erblühen” oder “Aufblühen” denken, was dieses Land und unsere Kinder dringend brauchen, fällt uns diese Weisheit vom Dalai Lama ein:

“Du brauchst keinen Lehrer, der dich beeinflusst.

Du brauchst einen Lehrer, der dich lehrt,

dich nicht mehr beeinflussen zu lassen.”

Damit ist alles gesagt!

Noch ein Aufruf an alle Eltern! Bitte setzt euch für eure Kinder ein! Denn nach Masken und Tests folgt die Impfung – wollt ihr das zulassen? Seid aktiv und trefft andere Eltern, immer montags um 19 Uhr auf dem Obermarkt Döbeln. Tauscht euch aus und helft euch gegenseitig in diesen schweren Zeiten.

Und an alle Lehrer: wollen Sie unsere Kinder demnächst auch noch impfen lassen und jeder Anordnung gehorsam Folge leisten? Hatten wir das nicht schon mal?

Die Eltern

share post to: