Ein Moment des kleinen, freien Glücks

Der Mai das ist der Monat der Wonne,
wo Liebe blüht und Herzen wachsen.
Ist das nicht schön?
Lass uns treffen auf nen Kaffee
und ein wenig Schwatzen.
(von unbekannt)

Diesem Impuls folgend trafen sich Freunde, Bekannte, Verwandte, Familien, Gleichgesinnte, um zum traditionellen 1. Mai miteinander zu sein.
Ohne Marschbefehl, Uniform und Mainelke, sondern mit Kaffee und Kuchen.
Im frischen Grün ließen wir uns nieder – ganz einfach mit Decke und Kissen oder Campingstuhl und Tisch. Jedem wie es beliebet und jedem wie es gefiel. So darf es sein – die bunte Vielfalt, so wie wir eben sind.
Natürlich hielten wir einen gewissen Abstand wegen der überall lauernden Gefahren. Doch so hatten wir unsere Bewegungsfreiheit und Kind und Kegel konnten herumspringen. Welch ein seltsamer Zufall, ein Freund der Musik hatte seine Gitarre dabei. Das animierte uns zum fröhlichen Singen.
Ich denke, genau dafür sind die grünen Plätze der Stadt gedacht. Fernab vom Lärm und Schmutz. Ein Ort der Begegnung für Jung und Alt zum Ausruhen, Austauschen, Durchatmen. Um den Kopf frei zu bekommen und klar denken zu können über das, was uns täglich einholt. Abseits des Alltagsstresses, inklusive der seltsamen Bilder, einander kennenlernen und zu helfen, da wo es nötig und möglich ist.
Laßt uns diesen Impuls mit in den Monat Mai tragen – den Wonnemonat Mai – der Altes fallen läßt und Neues hervorbringt.
Danke an Jeden, der unter uns weilte.

Wenn kleine Leute singen,
Was singen sie da?
Sie singen von hohen Dingen,
Von Glück und Gloria.
Sie singen, was sie ersehnen
Und schließen die Augen dabei,
Sie werben im Lied und wähnen,
Nun kommt der große Mai
Mit Blüten und Schmetterlingen,
Wo alles in Fülle fließt,
Und wissen nicht, daß ihr Singen
Das Glück schon ist.
(von unbekannt)

G. Schlimper

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