Ein Mitglied der Partei Die Linke meldet sich zu Wort

Vorweg: Auf den als achso rechts verschrienen Montagsdemonstrationen, speziell auch in Döbeln, tummeln sich tatsächlich überzeugte „Linke“. Was damit gemeint ist, erklärt vielleicht nachfolgende Wortmeldung. Auf jeden Fall bestätigt es, dass man bei dem von Mainstreammedien in Endlosschleife gebrachten Links-Rechts-Geschwafel nur noch müde mit den Schultern zucken kann.

„Ich war jetzt auf einer Friedensdemo in Torgau – zum Tag der Begegnung zwischen russ. und US-Truppen 1945. Da waren viele Linke – also richtige Linke – nicht diese linksliberalen Lifestyleschwurbler – dabei: KPD, DKP, Linkspartei, Freidenkerverband. Ich habe da etliche Gespräche geführt.

Das schöne ist: es gibt da ein echtes Umdenken in der Coronapolitik und sie schlagen sich langsam auf „unsere“ Seite. Ein Redner von der DKP griff die Coronapolitik der Regierung frontal an und ernte ganz viel Applaus. Deswegen bin ich der Meinung, dass wir hier keine Spaltung machen sollten. 

Ein Redner auf der Montagskundgebung in DL griff letzte Woche immer wieder „die Linken“ an in seiner Rede, aber das ist Unsinn. Auch gerade die Linkspartei hat im Bundestag gegen alle 4 Pandemiegesetze der Bundesregierung gestimmt.

Wir sollten künftig klarer benennen, wen wir genau meinen mit „die Linken“, sonst geht bald ein Riß durchs Anti-Coronamaßnahmen-Lager, gerade wo sich jetzt linke Kräfte langsam aufraffen, auch dagegen Front zu machen. Das wäre tragisch und Merkel und Co. würden sich freuen.“

Der Verfasser möchte nicht genannt werden, ist der Redaktion aber bekannt.

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